Die Gedenkstätte Grafeneck ist die zentrale Erinnerungsstätte für die 10.654 Opfer der „Aktion T4“, dem zentralen Teil nationalsozialistischer „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland. Damit dient sie vielen tausend Menschen als Ort individueller und familiärer Trauer. Darüber hinaus versteht sich die Gedenkstätte Grafeneck als Forschungs- und Dokumentationsstätte, als Ort der historischen und politischen Bildung sowie als Auskunfts- und Informationsstätte.

Schwellenstein als Eingang der Gedenkstätte. Das Bild zeigt eine graue Steinplatte, welche im Boden eingelassen ist. In sie sind die Namen der Einrichtungen eingraviert, aus welchen die Opfer nach Grafeneck gebracht wurden.
Gedenkstättendetail: Mauer und Altar. Das Bild zeigt einen grauen Altarstein in welchen ein Kreuz eingraviert ist. Dahinter steht eine Steinmauer, durch die in der Mitte ein senkrechter Riss geht.
Eingang zum Friedhof und Bronzetafel 1985. Das Bild zeigt links einen Schotterweg, der zwischen zwei Mauern, hinter denen sich jeweils eine Hecke befindet, hindurch führt. Am Ende des Weges stehen zwei große Birken, an deren Fuß sich ein Grab befindet. Rechts im Bild steht eine Bronzetafel.

Veranstaltungen

Menschen versammeln sich zum Gedenkgottesdienst auf dem Friedhof in Grafeneck. Gezeigt wird eine große Menschenmenge, die mit dem Rücken zur Kamera steht. Alle Menschen tragen Winterkleidung. Im HIntergrund ist links ein großes steinernes Kreuz erkennbar. Rechts daneben stehen zwei große Birken. Dahinter befinden sich mit Schnee bedeckte Hügel.

Veranstaltungen 2020

27.01.2020: Gedenkstunde des Landtags von Baden-Württemberg zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus an der Gedenkstätte Grafeneck
18.10.2020: Gedenkgottesdienst an der Gedenkstätte (AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE UNTER VORBEHALT!)

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